Verfügungen

Patientenverfügung

Eine Patientenverfügung ist eine vorsorgliche schriftliche Erklärung. Darin legen Sie fest, dass Sie in bestimmten Krankheitssituationen eine bestimmte oder auch gar keine Behandlung mehr wünschen, wenn diese zum Beispiel nur dazu dient, Ihr Leben künstlich zu verlängern. Wer eine Patientenverfügung schreibt, will in erster Linie aufzeigen, welche medizinischen Möglichkeiten er zur Lebensverlängerung in Anspruch nehmen möchte.

Dabei besteht die Möglichkeit, eine Person Ihres besonderen Vertrauens zu benennen, die die Aufgaben eines oder einer Bevollmächtigten übernehmen kann. Die Patientenverfügung ist unabhängig davon gültig.

Die bevollmächtigte Person vertritt Ihre Interessen. Sie sollten deshalb mit ihr über Ihre Vorstellungen reden, die Sie in der Patientenverfügung und der Vorsorgevollmacht zum Ausdruck bringen wollen. Wenn die betreffende Person bereit ist, die Bevollmächtigung zu übernehmen, sollte sie dieses Formular unterschreiben und das Zweitexemplar des Formulars erhalten.

Beim Verfassen einer Patientenverfügung müssen sie keine bestimmte Form beachten. Nur die Unterschrift dürfen sie nicht vergessen. Eine notarielle Beglaubigung ist nicht nötig. Es empfiehlt sich, den Text regelmäßig, zum Beispiel jährlich zu bestätigen, am besten mit Datum und Unterschrift. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Verfügung auch gefunden wird. Auch eine Eintragung ins Vorsorgeregister ist möglich.

Weitere Informationen (Bundesministerium der Justiz)

 

Betreuungsverfügung

Das Betreuungsrecht regelt, wie und in welchem Umfang für eine hilfsbedürftige Person vom Gericht eine Betreuerin oder ein Betreuer bestellt wird.

Mittels der Betreuungsverfügung kann man bestimmen

Download Betreuungsverfügung (Bundesministerium der Justiz)

 

Vorsorgevollmacht

Anstelle der Betreuungsverfügung kann man mit einer Vorsorgevollmacht eine Person des eigenen Vertrauens als Bevollmächtigte einsetzen.
Der Unterschied zur Betreuungsverfügung besteht darin, dass die Person nicht vom Vormundschaftsgericht bestellt werden muss, sondern im Fall der eigenen Entscheidungsunfähigkeit sofort für den Vollmachtgeber handeln kann.

Download Vorsorgevollmacht (Bundesministerium der Justiz)

 

Testament

Das Testament regelt den Nachlass und ist vor allem dann wichtig, wenn die gesetzliche Erbfolge nicht zur wunschgemäßen Verteilung des Vermögens ausreicht. Um ein rechtsgültiges Testament anzufertigen, muss der Verfasser volljährig und im Besitz seiner geistigen Kräfte sein. Zudem muss das Testament handschriftlich verfasst werden.

Wer den letzten Willen unter Anleitung eines Notars formuliert, ist rechtlich auf der sicheren Seite. Anschließend kann das Schriftstück beim Amtsgericht hinterlegt werden. Generell sollte der Text so klar, einfach und eindeutig wie möglich formuliert werden. Ganz wichtig: nicht das Datum sowie den vollen Vor- und Zunamen vergessen!

Weitere Infos

Auf Wunsch beraten wir Sie auch näher zu diesem Thema.

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